Grizzly – Kidlife Crisis

Auf Debut Alben von Bands die man schon kennt freut man sich auf eine komische Art und Weiße ganz anderes als auf Nachfolgewerke. Bei einem Debut Album ist noch alles offen, man weiß nicht was einen erwartet, kennt vielleicht nur einzelne Lieder oder eine EP und ist gespannt wie die Band auf Albumlänge funktioniert. So auch beim Album der Band Grizzly aus Karlsruhe. Eine Band die sich selbst als “Heavy Pop-Punk” bezeichnet, eine Band bei der man sich beim lesen der Gernebezeichnung eigentlich nichts genau vorstellen kann. Geht es in die A Day To Remember Richtung? Klingen Grizzly wie Four Year Strong? Ja, “Heavy Pop Punk” weckt beim lesen das Interesse und steigerte die Vorfreude auf das Debut Album “Kidlife Crisis”. Nach dem hören kann man direkt sagen, dass weder ein A Day To Remember artige Mischung aus Pop-Punk und Metalcore zu erwarten ist noch einen durchgängig verspielten Sound ala Four Year Srong. Grizzly sind anderes. Stechen textlich die Pop-Punk Elemente in den Liedern deutlich heraus bewegt sich Musik und Gesang eher im härteren Alternativrock, gemixt mit Screams, kleinen Elektrospielereien, Gitarrensoli aber eben auch Pop-Punk. “Kidlife Crisis” ist keine klassische Pop-Punk Platte, aber trotzdem eine wichtige Pop-Punk Platte, denn Grizzly bewiesen hier, dass es wichtig ist ein Gerne konsequent weiter zu entwickeln und sich auch nicht vor Einflüssen von außen zu verschließen. Wer bereit ist sich auf Innovation außerhalb des bekannten Schemas mit Bands wie Neck Deep, Real Friends und Co einzulassen kann mit “Kidlife Crisis” sehr viel Spaß haben und sich über ein sehr gut produziertes Album freuen, welches aufgrund seines facettenreichen Sounds nicht so schnell langweilig wird.